Erotikgeschichte

Wie Stephan die virtuelle Erotik kennen lernte

Es war mal wieder einer der langweiligen Samstage, an denen keiner der Freunde Zeit hatte, an denen Petrus nicht gerade dazu einlud, hinaus zu gehen, und an denen auch das Fernsehprogramm nicht wirklich etwas Interessantes zu bieten hatte. Also beschloss Stephan, ein wenig im Internet zu stöbern. Schon auf der Startseite seines Providers fiel ihm eine Werbung auf. Es war eine kostenlose Flirtplattform, die versprach, dass man dort Kontakt zu mehr als 100.000 Leuten knüpfen könne.

Na gut, wenn es nix kostet, kann man es ja mal ausprobieren, dachte er sich und rief die Homepage auf, auf der man sich anmelden konnte. Er gab ein paar Daten ein und schon wenige Minuten später bekam er eine Mail, mit der er den Account aktivieren konnte. Er füllte sein Profil mit vielen Informationen zu seiner Person, zu seinem Aussehen, seinen Hobbys und zu den Träumen, die er von seinem künftigen Leben hatte. Nachdem er diese abgespeichert und zur Veröffentlichung frei gegeben hatte, klickte er auf den Suchbutton.

Hm, interessant was sich die Betreiber alles zum Einschränken der Suche einfallen lassen, dachte er noch als sein Blick auf eine lächelnde Blondine fiel, die nach den Angaben der Postleitzahl ganz in seiner Nähe zu wohnen schien. Ihr Profilname war grün hinterlegt, was hieß, dass sie gerade online sein musste. Versuch macht klug, war sein Gedanke, als er ihr eine nette Mail schrieb. „Hallo Frau Nachbarin! Ich bin ganz neu hier und grade über dein Bild gestolpert. Du hast ein sehr nettes Lächeln und ich würde mich freuen, wenn wir uns ein bisschen unterhalten könnten. LG Stephan.“

Es dauerte nur ein paar Sekunden, bis von ihr eine Antwort kam. Schon wenige Minuten später unterhielten sie sich über ein paar gemeinsame Hobbys. Sie schrieben und schrieben und schrieben, bis Stephan meinte, dass es nun aber Zeit würde, schlafen zu gehen. Er verabschiedete sich höflich und schickte ein paar von den Smiley Bussis mit. Bei der Antwort darauf riss er erstaunt die Augen auf. Jessica beschrieb ihm mit blumigen Worten, wie sie ihm einen heißen Kuss geben und dann mit den Lippen und der Zunge seinen Hals und seine Brust liebkosen würde. Klar, dass Stephan nicht offline ging. Er schloss die Augen und ließ seine Fantasie spielen. In Gedanken ließ er sich von Jessica ausziehen, streicheln und verwöhnen, bis er plötzlich merkte, dass es warm in seiner Hose wurde.